#76 Kerstin Rosenberg: Ayurveda als Kompass für Unternehmer:innen
Shownotes
Wie führt man ein Business über Jahrzehnte – geerdet, authentisch und als Unternehmerpaar? Kerstin Rosenberg und ihr Mann Mark haben vor über 35 Jahren die Europäische Akademie für Ayurveda gegründet. Im Gespräch sprechen wir über Ayurveda als echter Kompass für Klarheit und Resilienz im Unternehmertum.
Highlights aus dem Interview: » Persönliches: Der Ayurveda Weg von Kerstin und Mark » Wie Ayurveda auch im Business für Klarheit sorgt » Unternehmertum als Paar und der Einfluss der Urnatur » Was es braucht, um mit Ayurveda beruflich erfolgreich zu sein
Über Kerstin Rosenberg Mitgründerin der Europäischen Akademie für Ayurveda in Birstein, Autorin von 18 Ayurveda-Büchern. Mit ihrem Mann Mark hat sie mit der Akademie ein Unternehmen mit über 100 Mitarbeiter:innen und Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgebaut. Tausende von Ayurveda Praktiker:innen, Ärzt:innen und Yogalehrenden wurden dort in den letzten Jahrzehnten ausgebildet. Die Akademie legt wert auf authentischen Ayurveda und kooperiert mit führenden indischen Universitäten.
Europäische Akademie für Ayurveda 🔗 www.ayurveda-akademie.org
**27. Internationales Ayurveda Symposium in Birstein ** 📅 9.–11. Oktober 2026 🔗 [www.ayurveda-symposium.org](https://www.ayurveda-symposium.org)
**Rosenberg Ayurveda Gesundheits- und Kurzentrum ** www.rosenberg-ayurveda.de
Über Ursula Feuerherdt Ich bin Ursula – Marketingexpertin seit über 25 Jahren und seit vielen Jahren tief im Ayurveda verwurzelt. Nach drei Jahren als Gründerin und Inhaberin der Jadeflower Academy für Ayurveda begleite ich heute Unternehmer:innen dabei, ihre Essenz sichtbar zu machen – in ihrer Positionierung, ihren Botschaften und ihrer Energie. Marketing und Ayurveda, zusammen gedacht.
🌐 Mehr erfahren: www.feuerherdt.at 📖 Kostenfreies Workbook "Business aus deiner Urnatur" 💡 Impulse für dein Business: www.feuerherdt.at/impulse-business-aus-deiner-urnatur
Transkript anzeigen
00:00:08: Herzlich willkommen bei.
00:00:09: Verstehe, Ayurveda verstehe dich.
00:00:11: Mein Name ist Ursula Feuerherd.
00:00:14: Diesmal zu Gast ist jemand den viele von euch kennen und zwar Kerstin Rosenberg.
00:00:20: sie hat gemeinsam mit ihrem Mann Marc die europäische Akademie für Ayurveder gegründet und damit eine der bedeutendsten Ayurvida Ausbildungsinstitute im deutschsprachigen Raum aufgebaut.
00:00:31: Im Gespräch erfährst du nicht nur persönliches vom Kerstin und Marc von ihrem Ayurveda-Weg, sondern auch spannende Einsichten wie sie es als Paar geschafft haben die Akademie aufzubauen.
00:00:43: Wie ihre Urnatur da rein spielt und wie Sie sich gegenseitig ergänzen.
00:00:47: Du erfährtest auch was es braucht um Ayurveder professionell auszuüben und wie der Ayurveda auch im Business ein Kompass sein kann und für Klarheit sorgt.
00:00:57: Und bevor es jetzt gleich ins Interview geht noch meine Bitte an dich Folge dem Podcast und hinterlass uns eine Sterne-Bewertung, dann hilfst du auch anderen den Podcast zu finden.
00:01:08: Und unterstützt diese Arbeit!
00:01:10: Ich wünsche dir viel Freude beim Herrn.
00:01:17: Herzlich willkommen Kerstin bei mir im Podcast.
00:01:20: Ich freue mich sehr dass ich dabei sein darf.
00:01:23: Kerstine wir kennen uns von meiner eigenen Ausbildung bei euch an der Europäischen Akademie für Ayurveda.
00:01:29: Ich dürfte da den Unterricht mit ihr zur Ayurvedepsychologie genießen.
00:01:35: Ich freue mich riesig, dass wir heute sprechen.
00:01:37: Du und dein Mann Marc, ihr seid seit dreißig Jahren da im Ayurveda-Geschäft quasi.
00:01:44: Ihr habt ganz viel auch für den Ayurvede getan in Europa, im deutschsprachigen Raum Und ich bin mir sicher das ganz viele Hörerinnen, die dich auch schon persönlich kennen und es andere oder andere bei euch an der Akademie gemacht haben.
00:01:58: Ja, wir sind schon seit ganz vielen Jahren dabei.
00:02:00: Marc und ich kennen uns schon von der Schule an.
00:02:03: also wir sind so ganz alte Schulfreunde und haben beide mit Yoga begonnen Ich war vierzehn, der Mark war sechzehn Und hatten das Glück einfach dort Mit dem Yoga oder dieser Interesse auch an Spiritualität An Ganzheitlichkeit den wesentlichen Fragen des Lebens im Grunde genommen auf das Yoga zu kommen.
00:02:24: Wir haben einen indischen Yoga-Lehrer kennengelernt, der uns also gleich sehr tief in diese Wurzeln dieses alten wedischen Wissens eingeführt hat und er war jetzt kein Ayurvedaarzt, kam aber aus so einer alten Apothekerfamilie und war natürlich sehr in dieser Kultur auch verankert.
00:02:42: Und ich habe sehr schnell festgestellt, dass Yoga ist für mich ein bisschen mehr so eine Pflichtaufgabe.
00:02:47: Also immer dieses Ganze rumgeturne und so.
00:02:50: Das hab' ich mache zwar gerne aber das is nicht so meine Welt!
00:02:53: Und im Allgewieder hab´ich einfach mein Zuhause gefunden ja?
00:02:56: Und dann war ich schon auch als Jugendliche mit achtzehntes erste Mal in Indien... ...und hab das Subnote einfach mich wirklich in dieses Wissen verliebt und mich gemerkt.
00:03:07: Das ist so ein Kompass für mich.
00:03:09: Mein Leben, die vielen Fragen, die ich zum Leben habe und seitdem bin ich auf dem Weg und studiere und gibt das weiter und vor allem praktiziere es auch.
00:03:22: Wir gehen dann noch genauer drauf ein was deine Wurzeln waren oder eure Wurzel und was sich da persönlich so motiviert hat da so einzutauchen.
00:03:31: Vorher würde ich gerne einen Blick von dir abholen Wie erfährst du das heute, wie hat sich der Ayurveda oder die Nachfrage verändert?
00:03:40: Also ihr betreibt sich die Akademie schon so lange und in diesen vielen Jahren wirst du eine Gesellschaft gemerkt haben.
00:03:46: Was hat sich da verändert in dieser Richtung?
00:03:48: Ich denke, Ayurveder ist wirklich in der Gesellschaft angekommen.
00:03:51: also ich kenne noch die Zeit wo die Leute nicht mehr fragen konnten was?
00:03:56: ja aloe vera kenne ich auch weil alove aber auch noch nicht bekannt ja also ayurveda war wirklich etwas für Exoten Und inzwischen ist Ayurveda überall.
00:04:06: Viele Menschen machen Ayurveda, ohne dass sie wissen, das es Ayurveda ist.
00:04:09: Dass man heißes Wasser trinken soll, dass Kukuma, dass Ingva tolle Superfoods zum Entzündungshemmend sind, dass man irgendwie Morgenroutinen, Schlafroutine, chronobiologische Rhythmen in sein Alltag integriert, dass die erfolgreichsten Professoren für Gesundheit über Fasten, über Ernährung sprechen ... die sind für uns völlig normal.
00:04:35: Alle reden jetzt über Darmgesundheit, Mikrobiom – das ist im Grunde genommen alles Ayurveda und ich glaube wir sind so ein Wissen aus dieser Öko-Körneresserszene raus und sind inzwischen mitten im Leben mit allen Gesellschaftsgruppen ja und natürlich auch in der modernen Wissenschaft, die sich den ayurvedischen Themen wirklich annimmt mit sehr viel moderner Forschung eigentlich auf sehr ähnlich oder die gleichen Ergebnisse kommt, wie das was Ayurveda schon seit zweitausend Jahren sagt.
00:05:11: Ja ja super schöne Entwicklung erliebe ich auch so.
00:05:15: Kerstin Osterkotche erwähnt ihr habt es dann Ayurveder getroffen noch in der Schulzeit.
00:05:21: Schön dass du magst und euch schon so lange kennst, das wusste ich gar nicht.
00:05:26: Was war denn?
00:05:27: Der Anker, der dich gepackt hat oder gesagt hast, das ist ein Mainz.
00:05:31: Das hilft mir.
00:05:33: Also ich glaube... Wir sind ja in unserem Leben sehr stark von Sehnsucht geprägt.
00:05:41: Was macht unser Leben lebenswert?
00:05:43: Es gibt irgendein Feuer, das in dir brennt und wir haben einfach Wünsche.
00:05:47: Manche Menschen haben vielleicht Mangel auf der materiellen Ebene oder emotionalen Ebene und sind da auch von diesen Wünschen geprägt und suchen Sicherheit und Stabilität oder Erfolg.
00:06:02: Für mich persönlich war dieses innere Brennen hatte immer sehr stark was mit Selbstverwirklichung zu tun.
00:06:09: Also ich wollte mich persönlich ausdrücken, drücken... Ich habe irgendwie gesucht wie kann ich mich mit meinen Qualitäten und mit meinem Fragen ans Leben auch irgendwie einbringen?
00:06:21: Und das war sicherlich auch ein bisschen aus einer Luxusperspektive.
00:06:24: Ich bin sehr wohlbehütet, sehr positiv aufgewachsen, dass ich keine.
00:06:30: Ich hatte nette, wohlhabende Eltern.
00:06:32: Ich hatte sehr viel Freiraum.
00:06:33: Also ich hatte nicht so ein problem- behaftetes Leben als Jugendliche und konnte, glaub ich, aus den vollen schöpfen und mich deswegen schnell in meiner spirituellen Verwirklichung auch widmen.
00:06:48: Meine Schule war irgendwie easy ... Aber ich hatte den Drang immer was für mich persönlich, was Positives zu geben.
00:06:56: Ich war sehr tierlieb umweltschützend irgendwie.
00:07:00: heute wäre ich wahrscheinlich in der heutigen Zeit eine Aktivistin geworden, weil ich einfach was Gutes in die Welt geben wollte.
00:07:07: Und zu der damaligen Zeit – also ich bin ja sechsiger Jahrgang sozusagen aus den Sechzigern – da war natürlich so diese Flowerpower-Generation, die uns auch pädagogisch geprägt hat Und da war natürlich auch dieses Selbstverwirklichen und dieses Spirituelle.
00:07:26: Ich hatte Lehrer in der Schule, die waren irgendwie bei Bhagwan im Arschram gewesen, kam mit normaler oder orangefarbenden Kleidern zurück.
00:07:36: Das war bei uns alles noch viel mehr präsent wie das heute so ist.
00:07:42: Der Podcast heißt ja verstehe ihr wieder?
00:07:44: Verstehe dich was worden dort ... Der Ankel für dich oder auch hilfreich auf deiner Suche, dich mit Ayurveda besser zu verstehen – dich und andere.
00:07:55: Für mich persönlich ist Ayurveder wirklich der Navigator!
00:07:58: der Navigator fürs Leben.
00:08:00: Denn wir sind ja jeden Tag mit tausenden von Entscheidungen, was ist mir zuträglich und was ist mehr nicht zu träglich?
00:08:07: Was passt zu mir?
00:08:09: Was passt nichts zu mir auch
00:08:10: konfrontiert?".
00:08:11: Und das können große Fragen sein wie welcher Beruf passt zu mir oder welcher Mann oder welche Frau passst zu mir?
00:08:18: Oder welches Land passst du mir wo ich leben möchte?
00:08:23: und die kleinen fragen eben Welche welches Dessert oder welches Getränk Welcher Pullover passt zu mir?
00:08:30: Also es sind ja die kleinen und großen Dinge, wo wir uns tagtäglich durchnavigieren.
00:08:38: Und für mich war das schon einfach ein großes Thema.
00:08:42: Ich brauchte vielleicht weil ich auch so frei aufgewachsen bin, so ein bisschen zwanglos, brauchte ich einen guten Navigator mit dem ich lerne, die richtigen Entscheidungen für mich zu treffen
00:08:58: Und... Wie ging es dann weiter?
00:09:00: Also jetzt waren wir in der Schule und ihr habt ja irgendwann die Akademie gegründet, wo es war dazwischen.
00:09:05: Und wie kam's dazu?
00:09:06: Wir haben dann sehr früh mit Yoga angefangen.
00:09:08: Es war auch so eine kleine Community.
00:09:11: Wir haben da einen Verein gekründet mit dieser Welt – das gab nichts!
00:09:14: Dann haben wir Yoga gemacht und dann mussten wir natürlich immer wieder Leute einladen, also die uns was beibringen.
00:09:22: Auch aus Indien.
00:09:23: parallel dazu haben wir einfach unsere normalen Studiengänge, Berufsausbildungen gemacht unterschiedliche Aspekte und aber wir waren dann relativ schnell sehr erfolgreich auch mit unserem Yoga-Zentrum.
00:09:36: Wir waren in Frankfurt, wir haben dort einen Yoga- Zentrum gegründet einfach aus dem Grund weil wir auch selber einen Raum brauchten wo wir Yoga machen wollten.
00:09:45: Wir haben das erstmal so privat nebenbei, nebenberuflich betrieben Oder ich neben meinem Studium.
00:09:51: War das dann eines der ersten, gab es sowas von damit?
00:09:53: Es gab nicht viel!
00:09:55: Es wurde so ein bisschen Yoga an der Volkshochschule unterrichtet aber es gab ja auch noch keine Yoga-Lehrer und das war eigentlich unser Staat überhaupt in das Business was überhaupt nicht geplant war nämlich... Die.
00:10:07: wir wurden von der Volkshochschule Frankfurt angesprochen und auch Rhein-Main, ob wir nicht Yoga-Lehrer ausbilden könnten.
00:10:16: Wir hatten ja selber gar nicht so große Ahnung aber wir waren so der Einäugige unter den Blinden Ja?
00:10:22: Und die Volkshochschule hatte mehr Yoga Lehrer gesucht und hatte uns dann gefragt Ob wir für sie eine Yoga Ausbildung konzipieren können.
00:10:31: Und wir waren jung und irgendwie so unbedarf.
00:10:35: Warum nicht?
00:10:36: Machen wir das doch mal!
00:10:39: Das war jetzt auch mehr.
00:10:40: mein Mann, der mag... ist auch ein sehr, sehr guter Yoga-Lehrer.
00:10:44: Der war auch in Indien gewesen und der Bihar School auf Yoga hat dort eine sehr intensive Jugarausbildung durchlaufen.
00:10:49: Hat doch bei unserem Yoga Lehrer im Google Cooler Style eine individuelle Ausbildung gemacht und also der war einfach auch sehr gut geschult von nach Ihinga Style, nach Ashtanga was damals ganz neu kamen.
00:11:03: das waren ja alles neue Trends.
00:11:05: und er hat dann einfach eine tolle Yogalehraausbildung entwickelt für für die Volkshochschule und ich habe einfach die Verpflegung, die Küche übernommen den Ayurveda-Part übernomen.
00:11:20: So ein bisschen so, dass wir hatten noch einen Freund.
00:11:22: Der war Arzt und auch Yoga-Lehrer mit uns.
00:11:25: Er hat diesen Anatomiephysiologie-Teile übernommen.
00:11:28: Wir haben einfach angefangen und gemacht ja?
00:11:31: Und das war einfach sehr schnell, sehr erfolgreich!
00:11:35: Wir haben über achthundert Yoga-LEHRER ausgebildet im Laufe der Jahre.
00:11:40: Ja... Ich habe mich dann einfach im Ayurveda wirklich immer weiterentwickelt.
00:11:46: Ich meine ich hab ja achtzehn Ayurvedabücher geschrieben.
00:11:49: Wir haben ... Ich hab dann auch angefangen, auszubilden.
00:11:53: Das ging ein bisschen da her, weil wir haben dann auch ... Marco und ich haben dann geheiratet.
00:11:58: Wir haben erst mal zwei Kinder bekommen.
00:11:59: Ich hatte dadurch nicht mehr so viel Zeit.
00:12:02: Hatte aber schon sehr viele Klienten die alle zu mir wollten.
00:12:06: Wo ich viele Beratungen gemacht habe, Workstops gemacht hab.
00:12:09: Es gab einfach von Anfang an einen Rieseninteresse am Ayurveda.
00:12:13: Und auch am Yoga.
00:12:15: Und wir waren glaube ich irgendwie ... positiv begeistert, interessant.
00:12:19: Ja?
00:12:20: Und haben einfach gemacht und dann hatten wir eine kleine Familie ... Ich hatte wirklich weniger Zeit.
00:12:25: Meine Kinder sind nur achtzehn Monate auseinander.
00:12:27: Also da war wirklich ... Da war einfach viel!
00:12:31: Dann hab ich gedacht okay, dann bild' ich doch jemand aus der meine Klienten mitbetreut unterstützt.
00:12:38: Der war ich so ganz unbedarflich.
00:12:40: Hab gesagt, ich bild vielleicht mal so fünf oder zehn Leute aus damit weil die Klientinnen kamen auch aus ganz Deutschland ja Und wir hatten ja noch dieses Zentrum in Frankfurt und dann haben wir innerhalb von drei Monaten, sechshundert Anfragen für eine Ayurveda Ernährungs- und Gesundheitsberater Ausbildung bekommen.
00:12:58: Wow!
00:12:59: Das
00:12:59: ist ja unfassbar.
00:13:01: Es gab damals nur zwei Zeitschriften nämlich Natur und Heilen die gibt es heute noch und Isotera.
00:13:08: diese Zeitschaft gibt's nicht mehr.
00:13:11: Und da haben wir ein bisschen Werbung gemacht.
00:13:13: Ja, damals gab es ja noch Anzeigenwerbungen.
00:13:15: Wir reden über eine Zeit, da gab's noch kein Internet Es gab keinen Social Media Das war alles nicht vorhanden und es gab aber schon das Interesse am Archiveder.
00:13:25: Dann hab ich angefangen, Archivedernährungs- und Gesundheitsberater auszubilden Und dann kam die Köche dazu, dann haben meine Klienten gesagt Ach Kerstin!
00:13:33: Das ist jetzt ganz nett dass du uns Leute zur Beratung schickst Aber eigentlich würden wir doch gerne zu dir kommen.
00:13:38: Damals hatten wir schon Bierstein auch für unsere Yoga-Ausbildung.
00:13:42: Und dann haben wir uns überlegt, wenn jetzt die Leute gerne auch meine Ayurveda-Klienten gerne kommen wollen.
00:13:48: Da könnten wir doch Kuren anbieten aber da brauchen wir ja auch Masseure.
00:13:52: Was haben wir gemacht?
00:13:53: Angefangen, Ayurvedermasseure auszubilden also das war so ganz organisch.
00:13:58: Das waren nicht so dass Marc und ich irgendwie ein Riesenbusinessplan hatten.
00:14:02: Aber da reden wir von der Zeit, es ist vor thirty fünf Jahren gewesen.
00:14:06: heute sind wir natürlich ein Unternehmen.
00:14:08: Wir haben über hundert Mitarbeiter in Österreich, in der Schweiz.
00:14:17: Wir haben ein eigenes Kurzentrum wo wir glaube dreihundert Tage im Jahr Patienten haben arbeiten mit fünf Ärzten, zwanzig Therapeuten zusammen Kooperationen mit den führenden indischen Universitäten.
00:14:32: also daraus ist ja was völlig anderes entstanden.
00:14:37: aber angefangen, haben wir einfach nur mit ganz viel Herzblut und Liebe und Begeisterung für den Ayurveda.
00:14:45: Wow!
00:14:46: Da kann man wirklich sagen es ist eine Erfolgsgeschichte.
00:14:48: also es hat heute im deutschsprachigen Raum das Institut für Ayurvederausbildungen und jede Erfolggeschichte hört auch ihre Herausforderungen.
00:14:59: kannst du dir noch an Zeiten oder Themen erinnern die für euch herausfordernd waren?
00:15:03: Und wie habt ihr sie gemeistert?
00:15:05: Also ich glaube, jeder Unternehmer kennt die Up and Downs.
00:15:10: Das ist völlig normal und die Up-and-Downs sind eben auf unterschiedlicher Ebene.
00:15:16: Mal hast du Probleme mit deinen Kunden, mal hast du kein Problem mit deinem Kunden aber mit deinen Mitarbeitern ja.
00:15:23: also es gibt ja so ganz viele Ebenen.
00:15:29: Ein Erfolgsgeheimnis ist, du musst für dein Thema wirklich brennen.
00:15:32: Es muss ich für dich einfach... Es muss für dich einfach jeden Tag eine Freude sein, dich wieder mit dem zu beschäftigen was du tust.
00:15:41: Und dass du auch wirklich an deinem Produkt, an deine Missionen die du ins Leben einbringen willst wirklich auch glaubst.
00:15:49: und dann glaube ich braucht man einfach ne gute Behaarlichkeit Ja?
00:15:52: Man darf eben nicht bei den ersten Problem aufgeben sondern lange genug buddeln bis die Quelle widersprudelt.
00:15:59: ja und flexibel seien sich auf die Dinge einstellen.
00:16:03: wenn ich meine Wir sind jetzt heute, wir haben so viele gesellschaftliche Veränderungen.
00:16:08: Wir haben Corona irgendwie, hat die Gesellschaft geprägt... Heute sind wir, denke ich auch, dass KI wird das gesamte Lernen revolutionieren.
00:16:20: Ja also es gibt so viele Themen die wir nicht nur als Akademie erleben sondern eben auch als Kurzentrum und wo wir natürlich auch die Bedürfnisse und vor allen Dingen auch die Probleme und die Krankheitsfaktoren unserer Patienten noch mal ganz ganz neu auch erleben und einfach sehen in welcher rasanten Geschwindigkeit hier einfach... Einfach neue Themen aufploppen.
00:16:43: Der Futter gleich nachhaken, was erlebst du?
00:16:46: Wie haben Sie denn in den letzten Jahrzehnten die Themen verändert mit denen die Menschen zu euch kommen und um Hilfe bitten?
00:16:54: Ja ich glaube so dieses.
00:16:56: also Vielleicht sind die Themen gar nicht so viel anders, also Stress gab's schon immer.
00:17:03: Aber aus meiner Perspektive schaue ich, war es früher eher so dass die Leute erst mal gar nicht genau wussten was ihnen gut tut.
00:17:14: Man hat sehr viele Orientierungen erstmal gesucht und und hatte aber noch so ein gutes Fundament.
00:17:22: Also ich finde, die Menschen hatten früher einfach noch mehr Stabilität im Leben, geregelte Arbeitszeiten, geordnete Lebensverhältnisse.
00:17:35: Den war vielleicht manchmal das bisschen eng, manchmal ein bisschen langweilig, ja?
00:17:40: Manchmal nicht so das Richtige, aber es gab noch eine gute Struktur in der Gesellschaft.
00:17:47: Und auch so ein Wertekodex, ja also eine Orientierung.
00:17:51: So was kann ich glauben?
00:17:52: Was kann ich nicht glauben?
00:17:54: Wer ist irgendwie respektabel und wer ist nicht respektabil?
00:17:58: Ich finde auf dieser Ebene hat einfach ein sehr großer Wandel stattgefunden.
00:18:03: Ich erlebe heute Menschen die überschüttet sind von Informationen dass Ware oder das Wichtige nicht mehr rausziehen können.
00:18:14: Ich erlebe sehr viel Zweifel, also man glaubt erst mal gar nichts mehr.
00:18:20: Auch wir im therapeutischen Feld müssen sehr viel mehr Energie-, Techniken-Zeiteinsätzen um eine Vertrauensbasis zu bilden und die Handlungskompetenz ist weniger geworden.
00:18:35: Die Leute wissen alles aber können viel weniger umsetzen.
00:18:40: Das geht ja schon in der Schule los, wo man feststellt, dass die Kinder nicht mehr in der Lage sind lange Texte zu lesen, Inhalte zu erfassen, selbstständige Aufgaben zu erfüllen und das ist bei unseren erwachsenen Patienten nicht viel anders.
00:18:53: Also einfach so kleine Dinge wie sich abends mal eine Suppe kochen statt ne Pizza reinziehen.
00:18:59: Das war immer ne Herausforderung aber es heute glaube ich noch ... noch eine größere Herausforderung.
00:19:07: Und die Extreme sind mehr geworden, es gibt Menschen, die extremst reduziert, die äthetisch eingeschränkt oder geprägt leben.
00:19:18: Die sind strenge, veganer, strengen ... Strenge die Ethika, die Gluten frei, Laktose frei, Histamin frei essen obwohl sie eigentlich keine Unverträglichkeit haben.
00:19:28: also Menschen die sehr große Einschränkungen haben.
00:19:31: und dann gibt's Leute eben die überhaupt keine Zeit haben sich um irgendwas zu kümmern.
00:19:34: Ja, also ich finde auch hier ist einfach die Bandbreite nochmal interessanter geworden.
00:19:41: Wir nennen es mal
00:19:41: so.
00:19:43: Das kann ja aus meiner eigenen Geschichte bestätigen.
00:19:47: Ich habe auch ganz viele Ausschlussdiäten gemacht, dirigos durchgeführt.
00:19:52: Ich hab an Hintergründen mit einer S-Dürung und hab da quasi nur Regeln abgearbeitet.
00:19:58: Was kann man denn machen?
00:19:59: Gar uns für Informationen, so einen großen Kopf Überhaupt nicht da war, war die Verbindung zum eigenen Körper.
00:20:08: Und das erlebe ich heute auch viel bei anderen, dass das ein großer Aspekt ist, dass uns diese Erdung und diese Zuhause sein im Körper und Spüren von innen – was brauche ich denn eigentlich?
00:20:18: Was sind die Regeln, die mir gesagt werden, die vielleicht gar nichts mit mir zu tun
00:20:22: haben?".
00:20:23: Ja, ich glaube da spielen zwei Dinge hinein.
00:20:25: Das eine ist natürlich wenn wir solche Mono-Dieten denn nicht mal machen dann zerren wir manchmal auch aus.
00:20:31: das heißt der Körper wird ja immer sensibler weil wir vielleicht Reiz und Störfaktoren vermeiden andererseits aber auch an Kraft und auch Anresilienz verlieren dadurch.
00:20:43: Und das zweite ist ganz sicher dass dieses dieser diese Immer größere Selbstentfremdung ist sicherlich etwas, was einfach deutlicher sichtbar wird.
00:20:57: Und im Ayurveda sagen wir ja Gesundheitswasser im Selbstverweilen ist genau der Impuls den wir für die Gesundheit suchen.
00:21:07: also immer wenn ich wieder spüre wer bin ich und eine gute intuitive Unterscheidungsfähigkeit aufbauen.
00:21:17: Auch ein Bewertungsschema, wo uns unsere Konstitutionen auch total hilft.
00:21:23: Das sind ja alles Aspekte die uns immer unserer Gesundheit näher bringen.
00:21:29: Lass uns nochmal auf das Thema Unternehmensführung schauen!
00:21:32: Du hast sehr stark gesagt einen erfolgten Erheimnis ist sicher die eigene Begeisterung für die Sache.
00:21:39: und Ich musste dir jetzt nochmal ein Kompliment aussprechen, weil das war beim Unterricht mit dir so spürbar.
00:21:47: Ihr habt ja die Angebote Hybrid teilweise,
00:21:50: d.h.,
00:21:50: man kann online dabei sein oder live vor Ort bei diesem Modul-Voy Online dabei und ihr habt mich darauf eingestellt, das wären lange Tage vom Computer!
00:22:01: Und es kam ganz anders, weil du bist einfach So eine tolle Sprecherin und du kannst mit so einer Begeisterung da mitnehmen.
00:22:11: Und ich hab mir gedacht, wie oft wirst du dieses Thema schon genau so erzählt haben?
00:22:17: Das kam aber nicht an!
00:22:18: Also das war wirklich so spürbar... Ja also du verkörpersst das was du da erzählt hast gerade.
00:22:25: ja
00:22:26: Das war vielen Dank.
00:22:28: Und ich glaube, es gibt ja im Unternehmertum so verschiedene Phasen wo auch unterschiedliche Skills notwendig sind.
00:22:36: als wir zu zweit angefangen haben oder auch ich selbst mit meinem Ayurveda-Weg angefangen habe als Beraterin und Coach, als Referentin, als Buchautorin.
00:22:51: Da ging es ja immer ganz viel um mich.
00:22:53: Ich habe mich präsentiert, ich hab meine Produkte geschaffen, meine Praxis aufgebaut, meine Trainingsaufgebaut die Verlage begeistert mit mir Bücher zu machen.
00:23:09: Also da stand ich sehr im Mittelpunkt.
00:23:14: diese schöne Zitat aus diesen Briefen an den jungen Dichtern, wo er sagt wenn du dir nicht sicher bist ob du Schriftsteller werden willst bist du bereit zu sterben.
00:23:26: Wenn du nicht schreiben darfst ja und ich glaube das ist ein bisschen das Thema was du sicherlich auch kennst wenn wir für unser Thema brennen dass muss raus.
00:23:35: also Man kann uns um vier Uhr wecken und wir sagen, ja genau.
00:23:39: Und los geht's so jetzt!
00:23:42: Ich glaube diese Energie braucht man einfach, um selbst sichtbar zu werden.
00:23:50: Das erlebe ich natürlich auch heute bei meinen Studenten und auch beim Mitarbeitern.
00:23:55: Jetzt in der Phase wo ich Unternehmerin bin, wo ich eher eine leitende Position habe ist es viel wichtiger und auch Ausbildungsleiter Referent hin.
00:24:06: Jetzt geht es ja gar nicht mehr um mich und mein Feuer, sondern das soll ja nur entzünden damit die anderen in ihre Kraft kommen und damit sie ihre Bühne bekommen und ihr Licht und sich entfalten
00:24:18: können.".
00:24:20: Ich glaube, das ist etwas, was ich auch erst habe lernen müssen.
00:24:24: Also am Anfang wenn du klein bist und wenn es nur um dich gehst ... Du bist eine One-Man Show und dann hast du mal deine erste Assistentin ja?
00:24:32: Und die ist nur dazu da dass sie Dich eben assistiert, dass Sie Dich unterstützt in Deiner Geschichte.
00:24:38: Da sind wir wichtig in unserer Energie Ja aber dann Wenn du wachsen willst Dann wirst du eben nur so stark wie die Menschen den du auch Raum gibst deine Vision auch weiterzutragen.
00:24:52: Und da heißt es dann, dass man sich ein Stück zurücknehmen kann oder einfach ... dass das Licht milder wird.
00:24:59: Dass es eben mehr so auch Wachstum fördert, aber nicht verbrennt.
00:25:07: Und ich glaube, das gelingt uns sehr gut an der Europäischen Akademie für Ayurveda und das gelinkt uns auch sehr, sehr gut in unserem Rosenberg Kur- und Gesundheitszentrum, dass wir haben so viele Sterne am Firmament.
00:25:22: Es gibt nicht nur eine Sonne die den Himmel bescheint sondern viele wunderbare Mitarbeiter, Experten wirkliche Stars.
00:25:32: Und die schaffen das aber auch gemeinsam zu sein und sich gegenseitig zu bescheinen und zu beleuchten und gemeinsam etwas noch Besseres zu schaffen.
00:25:43: Wir geben dafür die Bühne und den Rahmen und tun auch manche unangenehmen Steine aus dem Weg räumen damit sie einfach in dieser Kraft sein können.
00:25:52: Was ist euch da wichtig bei der Teamführung oder beim Erkennen von Potenzial?
00:25:59: Wie geht es ihr davor?
00:26:02: Wir haben beide kein Management studiert in dem Sinne.
00:26:06: Also wir sind da, glaube ich eher so Autodidakten und ... Und zum Glück sind wir ja auch zu zweit.
00:26:13: Ja, also Marc hat dann noch mal einen anderen Blick drauf wie ich sicherlich und von meiner Seite aus schaue ich schon einfach immer einerseits was ist so die Motivation des Einzelnen?
00:26:26: Also warum will jemand diesen Weg gehen?
00:26:30: Ist jemand in der Lage nicht nur zu nehmen sondern auch zu geben?
00:26:35: Für mich ist Teamfähigkeit total wichtig.
00:26:39: Und gerade im therapeutischen Feld, finde ich das so wichtig.
00:26:42: Weil viele Menschen kommen natürlich zum Ayurveda, weil sie auch durch eine eigene Geschichte ... Durch ne eigene Krankheit, durch ne eigene Problematik, Darmkrankheiten, Burnout irgendwas.
00:26:54: Also es sind ja oft auch quasi viele Menschen die zum Ayureveder kommen haben sozusagen ne eigene Heilungsgeschichte damit erlebt und wollen diese positive Erfahrungen an andere weitergeben.
00:27:07: Aber Ich muss ja um erfolgreich therapieren zu können, beraten zu können weitergeben zu können.
00:27:13: Muss ich ja umswetschen das nicht mehr ich mit meinen Bedürfnissen im Mittelpunkt stehe sondern dass die andere Person mein Gegenüber im mittelpunkt steht also auch mich mal mit meinen Dingen zurücknehme um für den anderen in voller Präsenz da zu sein.
00:27:30: und das ist schon glaube ich ein sehr wichtiger therapeutischer Skill der die in solche therapeutischen Fähigkeiten erlangen, so einfach ist.
00:27:42: Sagt man ja auch immer, die Leute, die Psychologie studieren haben meistens selber eine psychologische Thema oder so und das darf auch gerne sein.
00:27:50: also wir sind glaube ich immer unser Leben lang in der Selbstentwicklung und da auch der kritische Blick auf ein selbst aber diese Grundeinstellung dass man einfach auch so ein soziales Wesen ist und dass man diese Kraft des Helfens auch erfährt.
00:28:08: Wenn wir anderen was geben, kriegen wir ja so viel an selbst zurück.
00:28:11: Und das ist eine Erfahrung die ich glaube, dass jeder braucht der in diesem therapeutischen Feld erfolgreich und nachhaltig über lange Zeit unterwegs sein möchte.
00:28:23: Du hast gerade schon erwähnt, ihr mag dein Mann und du ihr führt sie ja gemeinsam.
00:28:28: Ihr habt unterschiedliche Blickwinkel die sich ergänzen.
00:28:32: wie er.
00:28:32: ging es euch denn da als Paar?
00:28:34: Es hat schon ganz lang auch beruflich verbandelt.
00:28:37: das ist schon eine echte Leistung da privat unberuflich.
00:28:43: Wie schafft ihr das?
00:28:44: Also wir sind jetzt seit über thirty-fünf Jahren verheiratet und immer noch verliebt, haben drei Kinder, haben gemeinsames Unternehmen.
00:28:52: Und sind wirklich immer zusammen mehr oder weniger außer wenn ich mein Seminar gebe und irgendwie außerhalb bin.
00:28:57: Oder also so Kleinigkeiten.
00:28:59: ja!
00:29:00: Das ist für mich ein großes Geschenk oder für uns beide ein großes geschenkt dass wir unseren Seelenpartner so früh haben finden dürfen und wie auch von der gemeinsamen Vision geprägt sind.
00:29:10: Und für mich ist Marc einfach ein ganz wunderbarer Mann und auch so einen Projektmacher.
00:29:18: Also, Marc hat die Fähigkeit, Visionen praktisch umzusetzen.
00:29:23: Für mich war das ... Ich hatte so viele Ideen und Visionen, aber ich bin so ein bisschen ... Ich bin nicht mehr so ein kleiner
00:29:30: K.O.,
00:29:31: ich bin sehr kreativ und immer wieder neu.
00:29:34: dass ich es mit Marc jemandem gefunden habe, der das wirklich macht und weiß wie's geht.
00:29:39: Der genau den weiß welchen Knopf muss man drücken damit die ganze Maschinerie so läuft, dass das Ergebnis ausgespuckt wird.
00:29:48: Dass man sich wünscht ja also das ist einfach... Wahnsinnig toll und klar, das ist auch nicht immer einfach.
00:29:54: Und das weiß er nicht immer alles aus dem Intuitiv aber er weiß den Weg wie er da hinkommt ja?
00:30:00: Und von daher können wir uns der Ideal ergänzen.
00:30:03: Ja ich bin immer so irgendwie unterwegs mit neuen Ideen und sehr, auch sehr offen.
00:30:09: Und ich bin mir so die Kommunikatorin ja uns fällt mir sehr leicht mit Menschen umzugehen und ich liebe die Menschen auch und das ist glaube ich auch etwas was man sich als Unternehmer auch erlauben muss Dass man sich nicht nur mit seiner Unternehmensstruktur beschäftigt, sondern beim Wesen bleibt.
00:30:28: Und für mich sind die Menschen einfach das Wesentliche und ich möchte mir nicht so viele Verwaltungsaufgaben und Management-Aufgaben aufdrücken lassen, dass ich keine Zeit mehr für die Menschen habe.
00:30:40: Und Marc kann einfach da viele andere strukturelle Themen sehr, sehr gut übernehmen und macht das wunderbar.
00:30:47: Auf dieser Ebene funktioniert es einfach gut!
00:30:50: Wie spielt denn da eure Praktik, eure Urnatur zusammen?
00:30:56: Das ist eine gute Frage von sich selbst.
00:30:58: Weiß man ja meistens nicht gar nicht so genau die Prakritik?
00:31:01: Ja, das ist wie ein Heuten, wo wir immer neue Schalen entdecken.
00:31:05: Aber ich glaube schon, dass Mark hat einen sehr ausgeprägten Peter-Tiktschnergeist.
00:31:10: Also der ist sehr strukturiert und sehr analytisch und auch sehr handlungsorientiert Und ich habe ja mehr so von meiner körperlichen Grundkondition einfach auch das Kaffee.
00:31:25: Ich bin sehr stabil, sehr belastungsfähig und auch körperlich und diese mütterliche Qualität einfach.
00:31:35: Also da haben wir glaube ich schon dieses Maskuline- und Feminine... ganz gut verteilt.
00:31:42: Und was wir gemeinsam eben haben, ist das Warta und die Kreativität.
00:31:45: also sind beide sehr kreative Personen.
00:31:48: Wir kommen auch aus kreativen Elternhäusern.
00:31:50: Also Marx Vater war Architekt hat ein eigenes Architektor Büro dass der Mark eigentlich immer übernehmen wollte weil er Architek werden wollte.
00:31:58: und jetzt macht er ja was du schaffst die indische Architektion.
00:32:01: Ja ich mein Vater war Designer ja war war war Industrie Designer und war sehr renommiert sehr erfolgreich in im Bereich, als.
00:32:10: ich bin auch in so einem sehr kreativen Umfeld groß geworden und bin einfach eine sehr kreative Person.
00:32:16: Und ich lebe das eben jetzt mehr in der Küche aus und habe es in meinen Büchern ausgelebt.
00:32:22: Wir beide sind sehr einfach im Gestaltenden unterwegs was man ja auch in unseren Räumlichkeiten die Räume, die wir schaffen, einfach sehr erlebt.
00:32:31: Das ist sowas wo wir uns dann auch sehr gemeinsam finden.
00:32:36: Habt ihr da im privaten Wie macht ihr das auf der praktischen Ebene?
00:32:42: Könntest du da jederzeit was für sie oder du stehst in der Küche und mag hat gerade irgendwas im Geist, was er fragen möchte.
00:32:49: Was die Akademie betrifft.
00:32:50: Habt ihr da wie so ein Commitment dass es auch Räume gibt, was Sie frei sind davon?
00:32:55: Es
00:32:56: ist natürlich heute, wo wir irgendwie auch von der familiären Situation viel unabhängiger sind.
00:33:02: Weil unsere Kinder alle erwachsen sind, viel einfacher.
00:33:05: Ich meine, wir haben drei Kinder die sind zwischen fünfundzwanzig und fünfunddreißig.
00:33:09: Und die Phase Wo wir im Geschäftsaufbau waren und drei kleine Kinder hatten Das heißt das war schon eine sehr intensive Phase und meine Wünsche an meinen Ehepartner waren natürlich völlig andere wie an meinen Geschäftspartner.
00:33:25: Für mein Ehemann habe ich mir gewünscht, der kommt mittags um fünf in Spand nach Hause und hat den Kopf frei.
00:33:33: Geht mit seinen kleinen Kindern auf dem Spielplatz!
00:33:37: Und an meinem Geschäftsparten habe ich mich gewünschte, dass der sieben, vierundzwanzig war für das Business-Star ist und jede Krise managt.
00:33:48: Das ging wahrscheinlich nicht viel anders.
00:33:49: Also da hatten wir einfach auch ... in den verschiedenen Positionen manchmal auch Interessenkonflikte, die wir aber da sonst beiden so ging.
00:33:58: Auch mit sehr viel Humor und selbstverständnis irgendwie auch wieder kommunizieren konnten.
00:34:04: Und ich glaube da ist dann dieses Konstitutionswissen wirklich auch hilfreich um zu sehen was man braucht.
00:34:12: also So für mich mit meiner Kafferstruktur ist es total wichtig, dass ich einfach auch hohe Phasen habe.
00:34:19: Also ich brauche einfach auch so wirklich Entspannungszonen ja wo ich da eben nur in meinem Garten rumpuzzle oder irgendwie Kuchen backe oder mein Buch lese und das muss auch kein Fachbuch sein also ich wirklich diesen ganz normalen Entspanungsbereich.
00:34:37: Und für Marc, der mehr so diesen Raja-Sky ist.
00:34:41: Viel Pitterer, viel Water.
00:34:43: Der entspannt eben indem er über die Dinge spricht und dass der hat lernen können das wenn ich da mal auf dem Sofa sitze und ein nettes Buch lese, dass es nicht eine Einladung ist, dass er sich zu mir setzt und mir seine ganzen Squarries erklärt von der Bilanzen und der Buchhaltungen was der und ihr gerade macht.
00:34:59: ja!
00:35:00: Das war schon irgendwie so'n Learning.
00:35:02: Ja also ich lerne auch zu sagen du Schatzi, ich danke dir die ich mir jetzt anvertrauen willst.
00:35:07: Aber jetzt gerade ist nicht der Zeitpunkt für mich, wo ich das wirklich gut aufnehmen kann und lass uns doch lieber verabreden ja?
00:35:17: Und auch für Marc glaube ich zu sehen... Ich meine es wäre interessant ihn mal zum Podcast einzuladen oder ein perfektiiver Tören aber zu wissen auch wenn ich die Gelegenheit bekomme meine Batterien auch aufzuladen und er mich einfach auch meinen Ruhe lässt oder mich auch mal schützt, dass was auch sonst immer auf mich so einstürmt, einfach mal fernhält.
00:35:40: Dass ich schon innerhalb von einer halben Stunde so gut regenerieren kann, dass das davon alles profitiert unser Beziehungsleben, unser Familienleben und unser berufliches Zusammensein also dass es sich auch für ihn rentiert sozusagen meine Komfortzonen irgendwie zu fördern.
00:35:58: Ja
00:35:59: war schön Kerstin du hast vorhin schon erwähnt jetzt im Hinblick auf Auch eure Absolventinnen, eure Studenten bei euch geht es ja um Ayurveda-Ausbildung, die man dann wirklich auch beruflich weitertragen kann.
00:36:14: Also nicht weitergeben als Ausbildung aber im Ayurveder Berufsfeld arbeiten.
00:36:19: Du hast vorhin schon angesprochen was ist dafür braucht diese Fähigkeit geben zu können, geben zu wollen?
00:36:26: Was sind aus deiner Sicht noch wichtige Voraussetzungen, um in Ayurveda arbeiten zu können?
00:36:33: Also ich glaube, man muss erst mal schauen welche Zielgruppe spricht man an.
00:36:36: Wenn ich so schaue wie als europäischer Akademie für Ayurveda die wir ja seit über fünfund dreißig Jahren auch Ayurvederausbildungen Seminare Trainings anbieten oder angefangen haben wir hier im Yoga dann kam das Ayurveda haben wir eigentlich drei große Zielgruppen und die brauchen auf andere Kompetenzen.
00:36:54: Das eine sind Menschen, die bereits in therapeutischen Feld arbeiten.
00:36:58: Also wir bilden ja auch Ärzte und Heilpraktiker aus.
00:37:01: Wir haben noch ein Studium der Ayurveda-Medizin was universitär anerkannt ist.
00:37:05: Ja... Wir bilden sehr viele Yoga-Lehrer aus, die sich bereits ins Ayurvedere weitergehen wollen.
00:37:14: Wir bildet Menschen aus, sie kommen aus einem medizinischen Feld oder aus einem therapeutischem Feld Und die möchten es nur mit Ayurveda erweitern Und für die, glaube ich, geht es ganz viel darum, dass sie einfach wieder ihr Feuer entfachen.
00:37:32: Es gibt ja einen Grund warum wollen die Ayurveda machen und da ist die Frage Ist das ein rein monetärer Grund?
00:37:37: Also will ich als Arzt nur Ayurvedern lernen weil ich jetzt eine Privatpraxis aufmachen will und aus dem Krankenkassensystem raus.
00:37:47: oder interessiert mich wirklich das Thema?
00:37:50: Oder ist es irgendwie die Yoga-Lehrerin, die nur sagt, ich will neben den Gruppen auch Personal Coaching und Personal Yoga aufbauen?
00:38:00: Du musst dich für das Thema begeistern, ja?
00:38:02: Das ist so wenn es nur rein monetär ist.
00:38:05: Wenn der Hoteldirektor kommt, der sagt ich will meine Wellness-Abteilungen mit Ayurveda aufpimpen und jetzt mache ich hier eine kleine Ausbildung um dann ein größeres Business aufzubauen.
00:38:17: Ja, wenn's nur Business ist funktioniert Ayurvede nicht.
00:38:20: unsere Klienten spüren Es ist Herzblut und unsere Clienten also wir sprechen auch von der menschlichen Medizin.
00:38:27: Ayurveda lebt durch die menschliche Ebene.
00:38:30: Die Menschen, die wir ansprechen wollen über Körper-, Geist- und Seele angesprochen werden.
00:38:37: Und wenn du jetzt seit zwanzig Jahren in deinem Business drin bist, brauchst du da auch wie so eine ... Verjüngungskur oder noch mal so ein Restart, also jemand der seit zehn Jahren oder fünfzehn Jahre als Physiotherapeut in zwanzig Minuten Takt arbeitet.
00:38:53: Den müssen wir auch neu begeistern dass er wieder mit voller Liebe und irgendwie der Lust auf Berührungen an der Massagebank steht und nicht in seinem... Routine, Rhythmus einfach bleibt und während er massiert irgendwie an ans Golf spielen denkt.
00:39:08: Also ich glaube da ist die Profis wieder so zu verjüngen in ihrer inneren Haltung.
00:39:20: das ist für diese für diese Zielgruppe sehr, sehr wichtig und das gelingt uns wirklich auch sehr gut weil wir eben in der Erwachsenenbildung sind.
00:39:28: Die Leute die zu uns kommen wissen genau warum sie kommen und sie investieren dafür Geld und Zeit und wir unterstützen ja auch auf dem Weg wie Sie das umsetzen.
00:39:37: Die zweite Zielgruppen sind Menschen die sind in ganz anderen Berufen Das heißt, die sind Sekretärin.
00:39:44: Die machen Marketing, die machen irgendwas.
00:39:46: aus irgendeinem Grund gefällt ihnen der Beruf nicht mehr und sie suchen wirklich eine berufliche Veränderung und kommen dann zu uns zum Ayurveda.
00:39:56: Und da glaube ich sollte man sehr ehrlich und sehr transparent sein.
00:40:02: wenn ich Marketingleiterin bin und verdiene irgendwie hunderttausend Euro im Jahr jetzt will ich Ayurvedermassage-Therapeutin werden Bis ich dieses Einkommen generiere, indem ich irgendwie mit meinen eigenen Händen in eins zu eins Stunden oder zwei Stunden Rhythmusweise mit meinen Patienten arbeite.
00:40:27: Das ist nicht so einfach!
00:40:30: Da muss man sich auch die Konsequenzen überlegen.
00:40:34: Man muss sich überlegen, wie lange braucht der Weg?
00:40:37: Auch viele wollen aus dem Angestelltenverhältnis raus in die Selbstständigkeit.
00:40:41: Wir alle wissen, wer schon mal eine Selbständigkeit aufgebaut hat – das braucht seine Zeit!
00:40:47: Also wir reden von ein oder zwei Jahren, die man braucht um sich so auf den Markt zu etablieren dass man davon gut leben kann Ja?
00:40:58: Und wenn ich jetzt selbst noch aus einer geschwächten Position mit einem Bandscheibenvorfall, mit einem Burnout, mit weiß ich nicht eine Erkrankung die mich dazu bewogen hat aus dem Job auszusteigen in diese neue Selbstständigkeit.
00:41:13: In dieses neue Studium Einsteige dann brauche ja noch länger!
00:41:18: Also hier sollte man einfach den Menschen nicht irgendwas vormachen.
00:41:24: Und das kritisiere ich wirklich auch an einigen Mitbewerbern oder so Social-Media-Bereichen, wo man den Leuten immer sagt ja du musst nur an dich glauben und mach einfach!
00:41:36: Da hängen Existenzen dran, da hängen Familien dran – und ich glaube, da wird einfach was vorgegaukelt.
00:41:43: Das ist nicht so einfach von Null auf Hundert auf Zehntausend Euro im Monat zu kommen in Beständigkeit jeden Monat, auch in der Sommerpause.
00:41:54: Und da sind wir sehr ehrlich und transparent.
00:41:57: Auch in den Beratungsgesprächen, die ich jetzt führe mit Leuten, die sich für eine Ausbildung interessieren... frag ich das genau ab, um einfach einen guten Weg auch aufzuzeigen.
00:42:10: Und zu zeigen, wo es doch darum geht wie viel Sicherheit möchten die Leute gerne noch behalten?
00:42:15: Wie lange brauchen sie für den Weg?
00:42:17: Welche Unterstützung brauchen Sie?
00:42:19: Was heißt das bin nicht berufstätig mit Familie ohne Familie!
00:42:23: Wieviel Zeit habe ich eigentlich für mein Studium?
00:42:28: und das sind alles Kriterien und dafür bieten wir ja auch sehr unterschiedliche Ausbildungsformate an von Online-Studien mit e-Learnings, wo man sich die Zeit sehr gut einteilen kann.
00:42:41: Was man neben Beruf und Familie erst mal selber machen kann.
00:42:44: Also kleine Ausbildungen große flexible modulare Bereiche.
00:42:49: also da sind wir glaube ich eine sehr, sehr passgenaue Ausbildungakademie, die wirklich auch die Menschen individuell abholen kann.
00:43:00: Und die dritte und auf die leichteste Zielgruppe sind die Menschen, die einfach das Arje wieder erst mal machen weil sie es interessiert und weil's ihnen Spaß macht.
00:43:08: Die denken gar nicht erstmal an eine berufliche Zukunft damit aber die fangen oft schneller an wie man denkt.
00:43:15: ja dann riecht da immer so lecker wenn die Nachbarn die Treppe hochlaufen und dann haben die schneller einen Kochkurs oder ein Grillabend an der Backe als sie das eigentlich irgendwie kalkuliert hatten.
00:43:29: Was ich da jetzt sehe und von deinem eigenen erzählen, dass da ganz viel Wissen auch ist.
00:43:35: Weil ich arbeite ja auch mit Unternehmerinnen.
00:43:39: Und was ich da bei dir aushörte, ist ganz viel wissen auch.
00:43:42: wer ist denn eigentlich meine Zielgruppe?
00:43:45: Was brauchen die?
00:43:46: Was motiviert sie?
00:43:47: Was haben die für Herausforderungen?
00:43:49: Das ist wirklich auch essentiell wichtig wenn man Unternehmen startet.
00:43:55: Was sind denn für dich aus Ayurveda-Sicht nur typische Fehler, die du beobachtest?
00:44:01: Die Unternehmerinnen machen wenn sie sich auf den Weg machen in die Selbstständigkeit.
00:44:06: Also ich glaube das kann man nicht so verallgemeinern.
00:44:09: da muss man immer weiß ich sehr selbst bleiben und ich kann nur sagen was für mich sehr wichtig ist.
00:44:15: also Ich genieße den Luxus mit der Zielgruppe zu arbeiten, die
00:44:22: mir gefällt
00:44:25: unsere Kunden toll.
00:44:27: Die sind total, also für mich ist auch immer meine schwierige Person dabei.
00:44:31: aber grundsätzlich ich finde die Menschen, die zu uns kommen unglaublich sympathisch.
00:44:38: Wir haben ein Wertesystem, das sehr ähnlich ist.
00:44:42: Das sind Menschen, denen ich wirklich viel Wertschätzung und Hochachtung zollen kann für was sie leisten, egal ob es im Überleben ist.
00:44:52: Alleinerziehende Mütter mit drei Kindern in einem Weste und noch die Schulden vom Ex-Mann bezahlen bis zum Unternehmer der einfach von null auf hundert irgendwas Tolles aufgebaut hat.
00:45:03: Also diese Menschen, mit denen ich beruflich ... irgendwie zusammenkomme.
00:45:10: Ich finde diese, die haben einfach ganz viel wertvolles und ich freue mich dass sie sich auch uns anvertrauen das wir das mit ihnen stärken schützen reparieren dürfen.
00:45:21: im Grunde genommen ja.
00:45:23: Und natürlich muss man auch so sehen, welche Zielgruppen passen nicht zu einem.
00:45:28: Weil du bekommst ja auch viele Angebote oder wo man auch versucht manchmal dich zu verführen.
00:45:35: So was und klar.
00:45:38: Natürlich denkt man immer mit Arbeit, mit den Zabilities und mit den Leuten.
00:45:43: Wo ich merke, ich bin eine bodenständige Person.
00:45:45: Ich hab gerne mit Leuten zu tun die richtig noch im Leben stehen.
00:45:52: Und ich bin gerne eins zu eins in Kontakt mit Menschen.
00:45:56: Also für mich wäre das zum Beispiel nicht erstrebenswert, mir jetzt irgendwie Influencerin zu werden und eine Million Follower zu haben die ich nicht kenne.
00:46:05: Ja weil also es würde für mich, für meine Person, für mein Alter, für Meine Erscheinung wahrscheinlich nicht passen aber Ich hätte da auch kein Spaß daran.
00:46:14: ja
00:46:14: weil
00:46:15: Das was mir eigentlich freut macht nämlich der Verbindung zu dem Einzelnen Die geht doch da einfach verloren.
00:46:24: Aber wenn ich das jetzt im Umkehrschluss interpretieren darf, was du gerade gesagt hast, wer dieses Authentisch bei sich sein, also erkennen, wer bin ich und was macht mir Freude?
00:46:36: Und was möchte ich geben wie möchte ich in meiner Rolle im Austausch sein?
00:46:40: Das ist eine Basis, die es braucht!
00:46:43: Also meiner Meinung nach unbedingt.
00:46:46: Und das zweite ist, dass – das ist auch meine persönliche Erfahrung – das Wachstum ist ja immer ein organischer Prozess und so wie unsere Zellen sterben und sich neu bilden, so stirbt und bildet sich auch unser Business neu.
00:47:01: Wir müssen uns immer wieder neu
00:47:02: erfinden.".
00:47:03: Nur weil ich einmal eine gute Idee hatte, heißt das nicht dass die mich die nächsten dreißig Jahre weiter trägt.
00:47:10: Und selbst Unternehmer die im Patent hatten und irgendwas Tolles entwickelt haben heute sicherlich ihr Unternehmen völlig anders strukturiert wie damals als sie das Patent zum ersten Mal auf den Markt gebracht haben.
00:47:23: also ich glaube du brauchst einfach als Unternehmer auch die Bereitschaft Ja, einfach auch so die Energie immer wieder zu akzeptieren.
00:47:35: Dass das nicht so bleibt wie es ist?
00:47:37: Du bildest tolle Mitarbeiter aus und kaum sind sie so toll dass es läuft?
00:47:42: Dann werden Sie abgeworben und du fängst mir mit einem neuen an!
00:47:47: Du hast ein tolles Produkt entwickelt.
00:47:50: Das ist richtig erfolgreich, was machen die Mitbewerber?
00:47:53: Kopieren das eins zu eins und geben einen anderen Lack obendrauf.
00:47:57: Und dann musst du wieder weitergehen!
00:47:58: Also das ist einfach so dass man permanent schauen muss wie kann man weiter gehen?
00:48:04: und das kann ich irgendwie negativ besetzen und mich ärgern und sagen ja und mich wert.
00:48:10: also ich kann das als Mangel erleben oder ich kann es einfach positiv erleben sagen wow Weil es gut ist, geht es weiter.
00:48:19: Das ist ein gesundes Zeichen für Wachstum und ich bin eingeladen meine Fähigkeiten, meine Kompetenzen zu nutzen um auch wieder weiterzugehen und mich weiterzuentwickeln.
00:48:30: Und das ist glaube ich für die nachhaltige langfristige Erfolgstrategie ganz wichtig.
00:48:40: Also wenn man ein eigenes Unternehmen führt, geht es ja auch wie du vorhin schon gesagt hast.
00:48:44: Das ist ja nicht nur im Außen.
00:48:46: was verändert sich da an Produkten in der Marktlage und Situationen sondern auch das Innen.
00:48:52: Wenn man Unternehmen führt dann wird man immer konfrontiert mit den eigenen inneren Grenzen und Mustern und das heißt wir selber auch immer wieder in eine neue Rolle schlüpfen sie weiterentwickeln dürfen also in beide Richtungen
00:49:08: Absolut, absolut.
00:49:11: Kerstin gibt es noch was, was du unseren Zuhörerinnen mitgeben magst?
00:49:16: Was du aus seiner Erfahrung siehst, was heute besonders wichtig ist dass wir im Balance bleiben?
00:49:24: Ja ich glaube man darf sich nicht verbrennen.
00:49:30: Es gibt so viele Zeitfresser in der heutigen Zeit.
00:49:34: Und wenn ich mich mit all dem beschäftigen möchte, was mein Umfeld drum herummacht... Also gerade im Archivietabereich wo es so viele Social-Media Kanäle gibt und so viele Leute die irgendwas aufbauen und irgendwelche Dinge von sich geben.
00:49:53: Wenn ich das alles ... lesen und verfolgen will.
00:49:57: Und wenn ich mir mit jedem, der sich da sehr aufplustert ... Wenn ich jeden ernst nehme und jedes mal denke, ah wow!
00:50:06: Was heißt das für mich?
00:50:08: Und was verändert das?
00:50:10: Und muss ich danach schieben und jetzt mach die das soll ich das auch tun?
00:50:15: dann verglügen wir ja und ich glaube es lohnt sich einfach bei sich selbst zu bleiben.
00:50:20: Ja, also lieber die Energie in sich stecken und auch auf die eigenen Ideen fokussieren.
00:50:28: Und den Vergleich... Also ich denke es ist schon auch wichtig.
00:50:31: wir nehmen uns wahr indem wir uns mit anderen mal vergleichen.
00:50:35: das ist ja bei der Konstitutionsbestimmung wichtig.
00:50:37: was heißt denn?
00:50:38: lange Finger oder kurze Finger starke Gelenke schwache Gelenken?
00:50:44: Das sieht man oft im Vergleich besser wie nur das Einzel, also so wollen wir uns natürlich auch in unseren Fähigkeiten irgendwie vergleichen und unseren Angeboten oder unseren Zahlen.
00:50:55: Aber a- glaube ich man darf nur die Hälfte glauben von dem was man in der Öffentlichkeit hört wenn überhaupt die hälfte und b ist das oft nicht bedeutungsvoll für einen selbst und das eigene Business Wenn wir die Zeit lieber in unsere Kunden, in unsere Kundenkommunikation investieren.
00:51:15: Das danken uns unsere Kunden sehr viel mehr und da braucht es einfach eine gewisse Selbstdisziplin sich nicht so ablenken zu lassen und nicht einschüchtern zu lassen.
00:51:26: Ah, danke schön!
00:51:28: Gibt's noch was, was ich dich nicht gefragt habe?
00:51:30: Was du noch sagen möchtest?
00:51:33: Ha, gute Frage!
00:51:34: Auch so eine Initiative wie du es machst einfach ganz wunderbar.
00:51:38: Weil ich glaube sehr viele Menschen sind auf dem Weg und man kann von anderen viel lernen.
00:51:43: auch wenn ich jetzt sage man soll sich nicht so ablingen lassen von anderen ist es ja nicht so dass man jede Erfahrung die jemand anderes schmerzhaft hat machen müssen in der gleichen schmerzaften Dimension machen muss.
00:51:55: also von daher das man von menschen die wirklich was zu sagen haben weil sie einfach einfach durch ihr Leben, durch ihre eigene Geschichte auch ein Stück bewiesen haben das es funktioniert.
00:52:10: Da ist es gut hin zu gucken und zuzuhören und ich glaube auch dass es sehr wichtig ist dass wir uns mit Menschen verbinden mit denen wir uns irgendwie auch auf dieser Ebene austauschen können, wenn wir immer nur mit unseren Klienten über ihre Probleme, über ihre Sorgen und ihre Beschwerden reden.
00:52:29: Das ist ganz wichtig, das ist unser Business.
00:52:32: aber wir brauchen auch Freundinnen, Kollegen, wir brauchen unser eigenes Netzwerk – dass was uns selbst nähert!
00:52:39: Und wenn so ein Podcast, wie du ihn jetzt hier machst dazu dient, dass man auch wieder sein eigenes Ich stärkt und nähert.
00:52:47: Dann finde ich das ganz wunderbar.
00:52:50: Schöne Abschlussworte!
00:52:52: Kerstin, ihr möcht auch noch mehr auf die Akademie verweisen?
00:52:55: Ihr habt im Oktober ein Ayurveda-Symposium des Spanades Maxeter erzählen was da geht.
00:53:01: Ja also das Symposium findet zum sechsten zwanzigsten Mal in Bierstein statt.
00:53:06: Also es hat schon eine lange Tradition Und es ist wirklich ein Wochenende von HUSHU im Ayurveda.
00:53:13: Also wir sind ja glücklicherweise als Rosenberg-Ayurveda Akademie sehr, sehr gut vernetzt mit indischen Universitäten, Kompetenzzentren der indischen Regierung und das heißt wir laden auch zu diesem Symposium wirklich die... Die berühmtesten Ayurveda-Professoren und Experten ein, mit denen wir auch langjährig schon befreundet sind.
00:53:36: Selbst der indische Staatssekretär für Ayurveda kommt ja und freut sich total auf Symposium.
00:53:42: also es ist wirklich so einen Tink Tank, der da von Indischer Kompetenz zusammenkommt und auch unseren großen Lehrern, also auch Professor Tanuta Nesiri meine Lehrerinnen die ich eigentlich alles zu verdanken habe was über ayurvedische Ernährungstherapie verstanden haben dürfte, kommt mit zwei ganz wunderbaren Vorträgen.
00:54:03: Es kommen aber natürlich auch sehr viele europäische oder sehr viel aus dem deutschsprachigen Bereich.
00:54:11: Und das sind einfach sowohl Ayurveda-praktizierende, Ayurvederlehrende und auch so ein bisschen unsere Community.
00:54:17: also man kann sagen dieses Ayurveda-Symposium ist eine Mischung zwischen Fachkonkretes und Familienheppening wo man mit ganz viel Herzblut und tollen Begegnungen herausragende einzigartige Vorträge und Workshops von den Kurifen des Ayurvedes einfach mitnehmen kann.
00:54:39: In der schönen Atmosphäre wahrscheinlich auch mit der guten Ayurvidischen Küche, oder?
00:54:43: Ja,
00:54:45: und es ist eine kleine Konferenz.
00:54:46: Ganz bewusst setzen wir nicht auf die Massen, sondern wir wollen... Es gibt also auch Workshops, es gibt ein Workshop.
00:54:54: Wir haben die Vorträge, die sind sehr auch interaktiv gestaltet wo auch wirklich Austausch stattfindet.
00:54:59: Das gibt also eine Teilnehmerbegrenzung weil wir wollen einfach auch wie ich schon sagte für uns dieses eins zu eins sehr wichtig und das wir eine Essenz haben und der Biersteiner Campus ist ja auch begrenzt.
00:55:10: Also von daher ist es schon ein großer Kongress international sehr hochkaratik besetzt, aber diese Referenten die wir einladen, die reden sonst vor zweitausend und dreitausend Leuten.
00:55:20: Und bei uns eben nur vor hundert und fünfzig zweihundertfünfzig.
00:55:23: also das ist wirklich wirklich sehr minimiert und es ist also dadurch entsteht eben auch diese familiäre Atmosphäre.
00:55:31: Ich verlinke das dann gerne in den Show.
00:55:32: Notes zur Anmeldung und Informationen dazu.
00:55:36: Ja und was vielleicht noch wichtig ist, ist man muss nicht all die Wiederexperte sein umzukommen.
00:55:40: Also Walter-Peter Kaffer sollte schon mal gehört haben aber das Niveau der Vorträge ist sehr unterschiedlich und wir haben wirklich auch spannende Themen dieses Jahr dabei so etwas im Leben wirklich zählt.
00:55:51: also da geht es auch um Die Philosophie und auch die Praxis von Resilienz und Longivity.
00:55:56: Ja, es geht um ... Es geht um die Hormone wie sie unsere Verdauung, unsere Psyche, unsere Gesundheit, auch die Frauengesundheit beeinträchtigen.
00:56:04: also ich glaube das sind wirklich Themen, die für uns sehr essentiell sind, um wo wir sehr viel Neues zu lernen können.
00:56:10: Spannend!
00:56:11: Sehr aktuell.
00:56:13: Vielen Dank Kerstin für deine Zeit und für die Einblicke in eure Geschichte.
00:56:19: Ich war Freude mit dir zu sprechen.
00:56:21: Ich danke sehr.
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